Die Welpen sind da!!!!!!!!

Das Tagebuch .....❤....

Letzte Aktualisierung:  01.10.2022
Ary und Sidi haben ihre Menschen gefunden. Ich bin ganz glücklich....
Aneke indes ist noch auf der Suche.....
Sollten Sie Interesse haben, melden Sie sich gerne. 
Ansonsten freue ich mich über jeden, der Lust hat, hier im Tagebuch weiter ein wenig mitzuerleben, wie aus den Möhrchen allmählich kleine Möhren werden.

Aneke stellt sich mit Bildern vor:

❤️ 01.10.2022 - Abschied vom Buttermoor....

Ja - ich habe es von Anfang an gewusst...
Ja - ich hatte 8 Wochen Zeit, mich darauf vorzubereiten...
Ja - ich weiß, dass es gut und richtig so ist.... und: 
Nein - so schlimm, wie es wirklich ist, hatte ich mir irgendwie nicht vorgestellt....
Fünf Buttermöhrchen habe ich jetzt verabschiedet; morgen folgt das sechste. 
Es ist die Hölle. Und wer etwas anderes behauptet, der hat in den acht Wochen davor irgendetwas anders gemacht als ich. 
Es zerreißt mir das Herz, obwohl ich weiß, dass ich jedes Möhrchen in das bestmögliche weitere Leben entlasse. Bei ganz besonderen Menschen, denen ich ein Stück von mir selbst gebe mit jedem Möhrchen, das das Buttermoor verlässt. 
Ich mache mir viele Gedanken, ob ich noch etwas hätte anders oder besser machen können oder müssen. Völlig dumm zu diesem Zeitpunkt, denn es wäre ja nun ohnehin zu spät.... aber diese Gedanken kommen einfach.... 
Ich hätte so gerne noch so viel mehr Zeit für jedes einzelne Möhrchen gehabt. Zeit, die für Saubermachen, Wäsche, Futtervor- und -nachbereitung, Telefonate und Besuche usw. usw. verwandt werden musste.... Die Tage der letzten Wochen hätten viel mehr Stunden haben dürfen für mich.
Ich möchte jedes Möhrchen festhalten und ihm sagen, wie wichtig es mir ist und was es mir bedeutet, ihnen allen auf den Weg ins Leben ein bisschen geholfen zu haben....  ich lasse sie gehen, und es ist gut so. Sie sind jetzt bereit für die Welt, für ein Leben als Hovawart in einem tollen neuen Zuhause. Ich gebe die Verantwortung für meine Lütten ab in neue Hände. 

Lauft, kleine Buttermöhrchen, lauft los in ein spannendes, langes, gesundes Leben mit Euren Menschen und werdet große Möhren!
Ich schaue Euch nach und werde immer ein ganz kleines Stückchen bei Euch bleiben.....



FOTOS FOLGEN

❤️ 25.09.2022 - Auf in große Welten! Woche 8

Bevor die Buttermöhrchen in der kommenden Woche nach und nach ihre Köfferchen packen und in ihre neuen Familien ziehen, steht hier noch eine wichtige Lehrstunde auf dem Programm: die Einführung in den Individualverkehr, Teil I und II. 
Den Anfang macht das Autofahren.... mit je 4 Möhrchen sowie Mama Caatje und Tante Ännchen fahre ich über die umliegenden Feldwege zu einer wirklich sehr großen Wiese. Die Autofahrt finden die Lütten eher unspektakulär, aber die Wiese..... wow! Sie sind völlig geflasht.... sooooooooooo groß kann die Welt sein! Erst etwas zögernd, dann immer mutiger wagen sie sich in die Weite; alleine, lieber zu zweit oder gleich im Schlepptau von Caatje oder dem Ännchen ... sicher ist sicher.... wer weiß schon genau, was das hier eigentlich ist? Aber als sie staunend sehen, dass die beiden älteren Hündinnen im Spiel herumrasen, rennen, balgen und sichtlich einen Riesenspaß haben, kommen auch die Möhrchen richtig in Gang: nun wird auch gerannt, kreuz und quer, dass die Öhrchen nur so fliegen. So viel gibt es zu schnuppern, schnüffeln und zu entdecken.... für mich ist es einfach wunderbar, meine kleine Schar so fröhlich und mutig in der großen Welt außerhalb des heimischen Gartens zu erleben. Zu sehen, was sie sich trauen, wie sicher sie sind und wie sie doch immer wieder auch ganz schnell angerannt kommen, um sich ihre bestätigenden Streicheleinheiten abzuholen, eine Kuschelpause zu machen und wieder loszuflitzen. Sie wissen deutlich, wo sie hingehören. Und das ist so wichtig für die mutige kleine Hundeseele.
Ein paar Tage später folgt Teil II der Lektion: nun werden die Viererteams im Fahrradanhänger, wieder begleitet von Caatje und Ännchen, zur Wiese geradelt. Und siehe da: sie erkennen diese sogleich wieder. Nach der Tour im Hänger, die alle prima gemacht haben, dann ab in die große Weite! Den Einen oder Anderen ermahnen die Hündinnen schon mal. Zu viel Überschwang wird von Mama etwas eingefangen und in geordnete Bahnen gelenkt. Diese Erziehungsaufgabe hat Caatje seit mehreren Tagen aufgenommen und auch Ännchen reguliert jetzt diejenigen, die sich unangemessen verhalten. Maßvoll, aber eindrücklich wird auch dem Letzten deutlich gemacht, was geht und was gar nicht. Ich staune wieder einmal, wie klar Hundesprache ist. Und wie unmissverständlich. Da kommt kein wiederholtes "Nein, nein, nein, das darfst Du nicht". EINE deutliche Ansage, und die Sache ist aus der Welt. Wir Menschen können soviel lernen von unseren Hunden.... Wir müssen nur hinsehen und bereit sein, uns auf diese Sprachwelt einzulassen. Caatje und Ännchen als bestens sozialisierte Hunde zeigen mir so wunderbar, wie es geht. Ich könnte stundenlang zuschauen.  Auch die Welpen untereinander zeigen natürlich nun bereits sehr deutliche Kommunikation. Manchmal sehr lautstark, aber vielfach auch subtil und nur mit Körpersprache. Es ist so faszinierend.
Neben diesen Lehrstunden für die Möppels und mich gab es noch den eher unangenehmen Part in Form des Besuchs der Tierärztin. Grunduntersuchung, Chippen und Impfen waren angesagt. Alle acht haben sich dabei tapfer geschlagen. Einer vielleicht etwas besser als ein anderer, aber alle waren kurz nach der ganzen Aktion wieder fröhlich im Garten am Rennen und Toben. Keiner hatte Nachwehen vom Impfen.
Im Garten konnten die Möhrchen allerdings nicht so lange wie gedacht bleiben, denn der Tag hatte noch etwas Besonderes im Angebot: ein Gewitter zog auf. Und das von einer Stärke, dass man schon hätte etwas Muffe gekommen  können. Hagelkörner so groß wie Vogeleier prasselten herab.  Der Donner dröhnte direkt über dem Haus. Die Welt im Buttermöhrchen-Land schien unterzugehen. Und die Möhrchen selber? Haben den ganzen Zinnober verschlafen. Geratzt haben sie.... gemütlich drinnen im Welpenauslauf. Von Aufregung keine Spur. Erst hinterher, als die Luft wieder rein war, standen sie sehr verdutzt auf der Terrasse. Diese war voll mit Hagelkörnern.....groß,  weiß und sehr kalt. Die Möhrchen staunten und wagten sich dann an diese Dinger heran.  Wir hatten kurz Winter im Sommer und auch das haben die Lütten mal eben so nebenbei in ihre Erfahrungswelt aufgenommen. 
Und sonst so? 
Papierkram war zu erledigen. Die Kaufverträge mussten ausgefertigt, die Päckchen für die Möhrchen zusammengestellt werden. Mir kommt es vollkommen unangemessen vor, meine Lütten "zu verkaufen". Solche Schätze können nicht gehandelt werden wie Möbelstücke oder Bekleidung... das ist völlig absurd in meinen Augen.
Ein zukünftiger Möhrchen-Papa schlägt vor, es nicht Kaufpreis zu nennen, sondern wertschätzende Entschädigungszahlung für die in den 8 Wochen geleistete Aufzucht und den Materialaufwand.  Damit kann ich etwas besser leben. 
Denn eines ist völlig klar: die Buttermöhrchen sind mit Geld nicht zu bezahlen!


❤️ Die Welt wird größer in Woche 8...  ❤️

❤️ 18.09.2022 - Woche 7: Mein Leben unter Piranhas....

Ich fühle mich ein wenig wie im Haifischbecken: die Buttermöhrchen sind darin die kleinen süßen Piranhas, die alles anfallen, was ihnen zwischen die nadelspitzen Milchzähnchen kommt. Nichts ist vor ihnen sicher.... Hasenöhrchen lenken sie von meinen Füßen und der Achillessehne ab, während ich saubermache und die Ausstattung drinnen wie draußen verändere, damit es immer mal was Neues zu entdecken gibt. Die nicht mehr benutzte Wurfkiste muss weichen und damit Platz machen für Spielraum für die Lütten. Manchmal kommt es mir vor wie eine Wettkampfarena: welches von den acht Plüschmonstern schießt am schnellsten von draußen durch die geöffnete Terrassentür, den sich anschließenden Tunnel in die Autobox am Ende, wendet darin und fegt am Tunnel außen vorbei durch die Tonne wieder nach draußen? Es sieht ein wenig aus, als würde sich eine Horde geplatzter Sofakissen ein Rennen liefern. Die drei  Blondbären haben dabei den ultimativ höchsten Plüschfaktor....
Aber es leben in dem Haifischbecken nicht nur zuckersüße rasende Piranhas, sondern auch Menschen, die mir ohne jegliche Scham die Energie rauben. Die  Woche begann mit einem Paukenschlag. Die Menschen aus Österreich, die eigentlich den kleinen Ary adoptieren wollten, hatten zwischenzeitlich bereits einen älteren Hovi-Jungen aufgenommen. An sich überhaupt nicht dramatisch, ganz im Gegenteil: fein für den kleinen Kerl. Aber ich finde es kein Zeichen von Fairness, es dann nicht für nötig zu befinden, mich zeitnah darüber zu informieren. Manchmal zweifle ich wirklich daran, ob ich zu pingelig oder altmodisch denke, dass ich so ein Vorgehen enttäuschend finde. Aber ich bin dann wirklich lieber pingelig, als das normal zu finden, beschließe ich.
Nun denn, Fakt ist, dass unplanmäßig zwei kleine Jungs aus dem Buttermöhrchen-Clan wieder zu vergeben sind. Und ich beschließe, dass auch das für irgendetwas gut ist. 
Während ich mir über die menschliche Natur, das Schicksal, das große Ganze und sonstige Dinge so meine Gedanken mache, tun die Möhrchen genau das, was sie bereits seit sieben Wochen tun: sie toben unbeschwert durch ihr junges Leben, wachsen, als würden sie gedüngt, fressen, wie Piranhas halt so fressen, und machen mich glücklich. Letzteres ist ihnen selbstredend überhaupt nicht bewusst, aber das ist ja gerade das Schöne daran.... sie sind einfach, wie sie sind.... Hunde eben.....nur in noch ziemlich klein.
Die weitere Wurmkur haben alle acht gut weggesteckt. Ich hatte wirklich Sorge, ob sich Alma wieder so schwer tut damit. Aber die Angst blieb unbegründet. Keine besonderen Vorkommnisse.... aufatmen!
Am Ende der Woche haben bis auf Alma alle Möppels die 6000 gr überschritten; Aneke hat damit ihr Abgabegewicht vorzeitig erreicht. Aber es steht außer Frage, dass zur Wurfabnahme alle, auch die kleine Alma, das Mindestgewicht auf die Waage bringen werden. Die täglichen Zunahmen erscheinen mir manchmal unrealistisch, sodass so mancher mehrfach gewogen wird, weil ich es kaum glauben kann, was da auf dem Display angezeigt wird. 

Der Herbst ist deutlich eingezogen im Norden. Die frühen Morgenstunden sind kühl und feucht; die Dunkelheit kommt früher. Dafür ist es nicht mehr so brüllend heiß; die Möhrchen toben und rennen viel mehr. 
Aber unsere gemeinsame Zeit läuft ganz allmählich und unaufhaltsam ab. Die Umzugstermine für die Möhrchen sind fast alle vereinbart. Mein Haifischbecken wird in absehbarer Zeit ganz entsetzlich leer  sein.


❤️ Auf in Woche 7...  ❤️

❤️ 11.09.2022 - Woche 6: eine Woche zum Verlieben

Wenn ich nicht schon so verliebt in die Buttermöhrchen wäre.... spätestens in dieser Woche hätten sie mich um ihre Pfoten gewickelt....
Es ist unfassbar, was für eine Standleitung in mein Herz die Lütten gelegt haben....
Auf dem Boden zu knien, in beiden Armen watteweiche Fellknäule zu haben, das Gesicht hineinzutauchen, in neugierige kleine Knopfaugen zu blicken, die Dich erwartungs- und vertrauensvoll anschauen, kleine Zähne an den Haaren ziehen, an der Nase knabbern, die Ohren erkunden und kleine Pfötchenauf Dir herumtapsen zu spüren..... dieses Gefühl ist unbeschreiblich und unersetzbar..... Es übersteigt alle Arbeit, alle Sorgen, den Schlafmangel..... einfach alles....

Mittlerweile toben die Buttermöhrchen völlig selbstverständlich von oben im Welpenauslauf die vielen Meter nach unten in den Garten bis zu den Erlen. Es braucht keinen Fahrradanhänger mehr; die Plüschbomber erledigen das in Lichtgeschwindigkeit per Pfote. Da werden dann im Vorbeilaufen die Dosen am Rasselrahmen zum Scheppern gebracht und die Maulwurfshügel geplättet. Eine Walze könnte es nicht besser erledigen.... Herr Wurf wagt es nicht mehr, seine spitze Nase über die Grasnarbe zu erheben.... zu gefährlich, sagt er sich. Auch der Tunnel auf dem Weg wird mit viel Krawumm durchlaufen und dabei der eine oder andere Bruder im Tunnel rechts überholt. Verkehrsregeln kennen die Möhrchen noch keine.  
Zwei sehr große Eimer gesiebter Sand - auf der Terrasse zu einem Haufen aufgeschüttet - dienen als Anlass für eine gewaltige "Buddelparty"! Was für ein Happening! Ich komme aus dem Grinsen angesichts dieser fröhlichen Bande gar nicht mehr raus. Und immer mittendrin: der Codybär als Spaßvogel der Nation. Wenn den Möhrchen die Ideen für neuen Unfug ausgehen, ist der Klassenclown immer gerne bereit, fix auszuhelfen....
Petrus hat dem Norden diese Woche nun auch mal wieder Regen beschert und das gleich in der Starkregenvariante. Damit die Plüschbären nicht durchnässen beim Toben draußen, baue ich unter dem großen Carport direkt am Haus einen weiteren Spielplatz. Der hat dann auch gleich noch Autos, Radfahrer und andere Hunde oben an der Straße im Gepäck. Sehr spannend für die Lütten. Der Starkregen veranstaltet einen Höllenlärm auf dem Carportblechdach, aber das stört darunter niemanden: die Möhrchen können dabei nicht nur gut toben, sondern auch schlafen. 
Für meine viele Wäsche wünsche ich mir die Sonne zum Trocknen zurück, und Petrus hat ein Einsehen: der Regen ist nur von kurzer Dauer. Puuuhhhhh..... ich atme auf.
Für 6 der 7 Möhrchen, die uns Ende September verlassen werden, gilt es allmählich, die Köfferchen zu packen. Mit dem Kaufvertrag, der Ahnentafel, dem Impfausweis, dem Futterplan, dem Abnahmeprotokoll und noch so manchem mehr. Das Herz wird mir schwer beim Ausarbeiten der Kaufverträge... ist es wirklich schon soweit? In gut 14 Tagen ziehen meine Möhrchen aus???? Die Zeit mit ihnen kann doch nicht schon fast vorbei sein!?
Ich mag es mir noch nicht vorstellen, dass dieser Zeitpunkt unerbittlich näher rückt. Noch sind es gute 14 Tage, die wir zusammen haben! Und ich werde jeden einzelnen mit vollem Herzen genießen!!!!!!!!!!
Für den Sidi-Blondbären, meinen Herzensrüden oben im Bild, suche ich noch die Familie, der ich ihn anvertrauen möchte. Sidi ist der souveränste der Rüden im Wurf, ein sehr ausgeglichener und ausgleichender Charakter. Er ist sehr geduldig, sogar bei Hackklopsfütterung, und zugewandt, aber nicht aufdringlich. Als wenn das Schicksal es gewusst hätte, kommt er seinem großartigen Namensgeber von der Art her sehr nahe. Ich tue mich schwer mit dem Gedanken, ihn gehen zu lassen, und ertappe mich dabei, darüber nachzudenken, dass auch er bei uns bleibt. Mein Herz schreit JA!!!!!!! Aber mein Kopf weiß: so vielen jungen Hunden mit berechtigten Ansprüchen an Förderung und Erziehung, Zuwendung und Hingabe kann ich nicht gerecht werden. Das wäre nicht fair jedem Einzelnen gegenüber und natürlich auch den Althunden nicht. Alle hier tragen die außergewöhnliche Zeit mit den Welpen so großartig mit. Stecken zurück, warten auf ihre Kuscheleinheit, bis ich Zeit habe, akzeptieren unstrukturierte Tage mit vielen fremden Menschen, sind einfach fantastisch.  Aber irgendwann muss wieder Zeit sein für alle hier: das alte Ännchen, den durchgeknallten Duracell-Cody, die unsagbar geduldige und tapfere Maus, den maunzenden und meckernden Piet und: ALMA......  Denn die kleine Alma wird bei uns bleiben. Ein so starkes Band ist zwischen ihr und mir entstanden,  auch aus den schlimmen Tagen heraus, dass klar ist: diese kleine Seele wird am Buttermoor bleiben....  


❤️ ... die 6. Woche ...  ❤️

❤️ 04.09.2022.... Beefhack-Alarm in Woche 5!!!!!!!!!!!!!!!

Die fünfte Lebenswoche hielt eine weitere Offenbarung für die Buttermöhrchen bereit -  in diesem Fall positiv geschmacklicher Natur: es gab das erste Mal Beefhack..... zunächst in kleinen  Portionen pur zu appetitlich anzuschauenden Kügelchen gerollt (das Auge isst ja bekanntlich mit). Die Möhrchen waren ultimativ geflasht. Alle mümpfelten die Kugel genussvoll, wobei die Geschicklichkeit, die dabei an den Tag gelegt wurde, sehr differierte: zwischen "Happs, weg war's" und "Wie isst man denn so was?", war alles dabei. Aber geschmeckt hat es erkennbar allen acht sehr.....
Nach einigen Tagen Beefhack pur wurde aus ernährungspädagogischen Erwägungen etwas eingeweichtes,  püriertes Welpentrockenfutter untergemischt. Das Leben besteht ja nicht nur aus Zuckerwatte - die Lütten müssen lernen, auch handelsübliches Trockenfutter zu fressen. Der Begeisterungsfaktor sank bei den Möhrchen erwartungsgemäß sofort spürbar....  ;-)
Aber der Janker auf die ca. 80% Beefhack in dem Futterbällchen war doch so groß, dass mir auch der "gesunde Anteil" verziehen wurde. Obwohl der Eine und die Andere doch versuchte, in feinmotorischem Einsatz der Minizähnchen die Masse in Hack und Trofu-Püree zu trennen, was selbstredend misslang. 
Was gab es noch in dieser Woche?
Besuch, Besuch und noch einmal Besuch..... 
Und mir zeigte sich dabei eine weitere undankbare Aufgabe am Züchterdasein: es kommt vor, dass Bewerber für einen Welpen, die geeignet erscheinen, sich doch nicht als solches erweisen. Vielleicht ist mein Anspruch zu hoch, vielleicht bin ich zu kritisch: aber ich will das aus meiner Sicht Beste für jedes einzelne Buttermöhrchen.  Und wenn mein Bauch mir meldet, dass er Bedenken hat, dann bekommen die Bewerber nach einem Besuch bei uns hier leider eine Absage. So weh das auch im Einzelfall tun mag, weil die Menschen so nett sind: das Gesamtpaket muss stimmen. Und so kommt es, dass jetzt ein kleiner Bursche aus dem Buttermöhrchen-Clan noch zu vergeben ist: ich musste einer Familie nach langem Draufrumdenken absagen..... zum Besten für den Lütten nach meinem Empfinden. Dann dafür bin ich verantwortlich.
Und sonst?
Der Codybär hat sich das erste Mal der ausstellungsmäßigen Öffentlichkeit gezeigt und an Verhalten II teilgenommen. Mit der ihm eigenen fröhlichen, unbeschwerten und offenen Art war es ein Klacks.... er ist halt eben ein Herzensbrecher.... nicht umsonst ist er im Schlusssprung in meines gehüpft.  ;-)  Ansonsten wurde ihm bescheinigt, dass er die Ohren lustig trage... na, so ein Clown kann ja auch gar nicht anders! Dass das nicht dem Standard entspricht, ist ihm dabei vollkommen schnurzpiepe..... und mir ebenso...... 🥰
Bis nächste Woche!


❤️ ... die Woche Nr. 5 ...  ❤️

❤️ 27. August 2022 - das Motto der 4. Lebenswoche: ab ins Grüne!....

Ooooooooohhhhhhhhh...... war den Gesichtern der Buttermöhrchen anzusehen, als sie ihren ersten Ausflug in den Garten gemacht haben..... was ist das????? Es kitzelt an der Nase (ein Grashalm), es rauscht mächtig in den Ohren (der Wind in den Erlen), es funkelt vor den Augen (die Sommersonne am späten Nachmittag).... alles neu, alles spannend, alles mächtig beeindruckend..... 
Dazu der viele Besuch, nachdem nun die Quarantäne gelockert wurde: neue Hände halten die Möhrchen, unbekannte Stimmen reden mit ihnen: hohe Kinderstimmen, ganz tiefe Männerbässe. Alle ähnlich wie das Dings, das immer bei den Möhrchen ist, aber doch irgendwie anders. 
Die Lütten haben sehr viel zu durchdenken. 
Der Welpenspielplatz auf der Terrasse mit verschiedenen Untergründen, Rampe, Bällebad, Zelthöhle und neuen Spielzeugen wird begeistert angenommen. Morgens nach dem ersten Mal Zufüttern stehen schon die ersten auf den Hinterläufen an der Terrassentür und begehren quietschend Ausgang ins Spieleparadies. Dann ist es draußen noch nicht brüllend heiß, und die Möppels toben ausgelassen. Später, wenn die Sonne voll bei der Arbeit ist, hilft nur noch der geordnete Rückzug in die kühlen Innenräume oder unter den Schatten der rauschenden Erlen. Den letzteren erreichen die Buttermöhrchen sehr komfortabel mit dem Fahrradanhänger, der sie in ein paar Wochen auch an den Waldrand bringen wird. Zu Pfote ist es quer durch den ganzen Garten jetzt noch zu weit. Dafür müssen die Lütten noch ein wenig älter werden. Aber so lernen sie den Anhänger schon mal kennen...noch etwas Neues in dieser Woche.
Zudem gab es Klagen über das Fressen von Seiten der jungen Herrschaften. War bisher die zugefütterte Welpenmilch klümpchenfrei und leicht zu schlabbern, sind da jetzt so blöde Krümel drin..... der Blick der Buttermöhrchen ist ein bisschen wie: Iiiiiiiiiihhhhhh, Mama!!!! Da ist eine Haut auf meinem Pudding!!!! Das kann ich auf gar keinen Fall essen!!!!!
Der unter die Welpenmilch gerührte Puppy-Starter ist der erste Schritt auf dem Weg zum festen Futter. Eklig! Man muss ein wenig kauen! Die schicken neuen Zähnchen werden zwar dafür nicht wirklich benötigt, aber man muss definitiv anders schlucken.... total blöd und überflüssig, finden die Möhrchen.  Das Leben erfordert aber, dass ein Hund auch in der Lage ist, seine Nahrung zu kauen. Also müssen die Lütten da durch. 
Trotz des Protestes gegen die Futterveränderung nehmen alle Möppels fröhlich und kontinuierlich weiter zu. Ich persönlich würde bei den Gewichtssprüngen nach oben schlaflose Nächte kriegen, aber die Möhrchen scheren sich nicht um ihre Figur. "Germany's next Topmodel" findet ohne sie statt - zu wenig Taille..... :-)
Für mich sind sie ohnehin so ziemlich das Schönste, das ich mir vorstellen kann..... 


❤️ ... Woche 4 war eine einzige Gartenparty, fast ...  ❤️

❤️ 21. August 2022 - die 3. Woche ....

Diese Woche war geprägt von wunderschönen, aber leider auch sehr bangen Momenten.  
Mir wurde deutlich vor Augen geführt, was ich eigentlich natürlich schon wusste: 
eine Schar Welpen zu haben, ist nicht nur eitel Freud und Sonnenschein. 
Und damit meine ich absolut nicht die Nächte ohne Schlaf auf dem zum Schlafen nicht wirklich geeigneten Sofa neben der Wurfkiste, die Unmenge an Wäsche, die "Arbeit", die anfällt, nein.... ich meine die unendliche Sorge, wenn es trotz aller Obacht, aller Umsicht doch einem Möhrchen nicht gut geht.... wenn man außer sich ist vor Angst, dass das kleine Wesen, das so tief schon im Herzen wohnt, es nicht schafft durch die Krise... wenn Stoßgebete ans Universum das Schlimmste verhindern helfen sollen....
Die kleine Alma hatte am vergangenen Samstag nach Vergabe der Wurmkur einen unglaublichen Brechdurchfall bekommen, der sie in kürzester Zeit sehr viel Flüssigkeit hat verlieren lassen. Sie weigerte sich zudem komplett, überhaupt noch in irgendeiner Form neue Flüssigkeit zu sich zu nehmen.... ein absoluter Notfall! Der mehrmalige Besuch beim tierärztlichen Notdienst am Wochenende und anschließend die kompetente Weiterbehandlung bei meiner Haustierärztin über mehrere Tage haben für mich ein Wunder bewirkt: Alma geht es wieder gut!!!!
Und nun komme ich zu den schönen Seiten dieser Woche: 
zu erleben, wie die winzige Patientin doch wieder an Caatjes Zitzen saugt, als gäbe es kein morgen, wie sie wieder zu Kräften kommt, wie sie die für sie ja so belastenden Ereignisse (viele Autofahrten, unzählige Spritzen, Untersuchung durch vollkommen fremde Personen, Schmerzen, ....) verarbeitet und wieder zuückfindet zu dem kleinen unbeschwerten zauberhaften Wesen, das sie ist..... das ist Glück.
Alma hat leider mehrere Tage dieser Woche vollkommen andere Lebenserfahrungen machen müssen als ihre Geschwister. Sie hat sich nicht im Laufen, im Balgen, im Sich-miteinander-Messen geübt, sie hat stattdessen ihre Kämpfernatur auf einem anderen Gebiet gezeigt und ist jetzt auf dem besten Wege, ihren Geschwistern klarzumachen, dass sie zwar ein kleines bisschen kleiner ist, aber ganz bestimmt nicht unterschätzt werden sollte.... 
Eine liebe Freundin hat mir diese Woche gesagt, dass "Alma" im Gotischen "die Tapfere" bedeute.... einen passenderen Name hätte unsere Erstgeborene ja gar nicht erhalten können...

Ich hatte zunächst überlegt, ob ich die Ereignisse dieser Woche hier erzählen sollte oder lieber etwas Unbeschwerteres. Man hört und liest wenig über Derartiges bei anderen Züchtern. Aber es passiert. So schlimm es auch ist, aber gerade Durchfälle aller Arten sind bei den kleinen Welpen nicht selten. Und leider auch absolut nicht ungefährlich, wie mir deutlicher, als mir lieb ist, vor Augen geführt worden ist. Ich finde, wir haben damit unser Soll in diesem Bereich erfüllt......
 
Almas sieben Geschwister sind unterdessen ohne jegliche Probleme durch ihre dritte Lebenswoche getobt. Ungeachtet des Schicksals ihrer Schwester purzeln sie durch neue Erlebnisse (wie schlau, sie können ja eh nichts ändern!), nehmen fröhlich zu, entdecken täglich neue Fähigkeiten, verarbeiten das Erlebte mit viel Schlaf und entwickeln sich immer mehr zu waschechten Hovis.... 
..... und die kleine Alma,  die macht jetzt einfach wieder mit......


❤️ ... und nun ist die 3. Woche schon rum ....  ❤️

❤️ 13. August 2022 - Woche 2 im Leben der Buttermöhrchen 

Die vergangenen 7 Tagen waren für uns alle hier mit immer wieder großem Staunen verbunden. Die Welpen mussten zu ihrem Erstaunen feststellen, dass die Fortbewegung nicht nur bäuchlings im Vorwärts-/Rückwärtsmodus funktioniert, sondern quasi eine 3. Dimension hat: man kann sich auf seinen Beinen hochstemmen und auf diesen vier Endstücken unten an den Beinen auch von A nach B bewegen. Sicher ist das Ganze in Eleganz und Langstrecke noch deutlich ausbaufähig, aber Rom wurde ja bekanntlich auch nicht an einem Tag erbaut. Die Ansätze machen Hoffnung darauf, dass die kleinen Tollpatsche irgendwann wie die Mama federleicht durchs Leben traben.
Das zweite große Staunen setzte zum Ende der zweiten Lebenswoche ein: die Augen der Möhrchen begannen, sich zu öffnen. Und plötzlich beginnen die Lütten, miteinander und mit der Umwelt, die größtenteils aus meiner Wenigkeit besteht, zu interagieren! Da wird sich schon mal gegenseitig gezwickt in was auch immer gerade greifbar ist, ein wenig geknufft, in Ansätzen gebellt und umeinander gekullert. Wo der Bruder vorher maximal als Kopfkissen geeignet erschien, wird er nun schon fast zum Sparringspartner. Nicht jeder ganz freiwillig, aber irgendwas ist ja immer..... Auf mir wird etwas ziellos herumgekrabbelt und insbesondere Hände und Füße werden sehr genau untersucht. Als was sie mich wahrnehmen, bleibt derzeit noch das Geheimnis der Buttermöhrchen.  Ich bin halt dieses mysteriöse Dings, das ständig mit in der Wurfkiste hockt. Als solches bin ich ihnen bisher vielleicht gar nicht so unsympathisch gewesen,  aber das hat sich mit dem heutigen Tag kurzfristig erledigt. Denn heute war Schluss mit lustig für die Möhrchen: die 1. Wurmkur stand an.  "WELPAN" , eine rosarote Suspension zum Eingeben mittels der beigefügten Spritze direkt ins Mäulchen. Wer denkt, das könne doch so schwer nicht sein, hat die Rechnung nicht mit dem Widerstand kleiner Welpen gemacht! Durch die bös aufdringliche Farbe wird dem Eingebenden sehr deutlich gemacht, was alles von der vorgesehenen Menge NICHT im Tierchen gelandet ist..... 
Doch mit einer gewissen Hartnäckigkeit bekommt am Ende jeder seine Ration. Puuuhhhhhh..... schön ist die Prozedur für alle nicht, aber leider absolut unumgänglich. 
Damit diese Woche für die Lütten nicht allzu unangenehm endet, üben wir noch, Welpenmilch von einem kleinen Teller zu schlabbern. Das stößt allseits auf ziemlich große Begeisterung, auch wenn nicht allen klar ist, warum man nicht einfach weiter die mütterlichen Zitzen nutzen sollte. Das ist doch so schön praktisch...... Ich mag den Kleinen noch nicht sagen, dass Caatje irgendwann für diesen Service nicht mehr zur Verfügung stehen wird und "lecker Essen" dann anders abläuft. Alma ist angesichts der Ereignisse des Tages ohnehin schon so müde, dass sie mit Restmilch auf der Nase noch neben dem Schlabberteller einschläft..... Gute Nacht, kleine Alma!
Und nächste Woche geht es hier weiter.....


❤️ 7 Tage später - die Buttermöhrchen sind jetzt 2 Wochen alt ❤️

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❤️ 10.08.2022 - Fort"schritte"

Seit mehreren Tagen versuche ich, hier die Fort"schritte" der Buttermöhrchen zu zeigen, aber regelmäßig brechen mir im entscheidenden Moment die Protagonisten zusammen... ;-)
Denn: die Lütten beginnen zu laufen!!!!
Endlich nun konnte ich Arved überreden, ein paar Schritte vor der Kamera zu machen. Nun sausen die Laufanfänger natürlich noch nicht kreuz und quer durch die Wurfkiste... Es ist eher so eine Art "Moonwalk" a la Michael Jackson, aber: der Anfang ist gemacht!!!!! Wahnsinn, wie ich finde. Die Kleinen sind doch gerade erst 10 Tage alt.....

❤️ 7. August 2022 - Die erste Woche mit den Buttermöhrchen 

Seit einer Woche kugeln die acht Möhrchen nun durch die Welpenkiste und unser Leben - ein Traum ist wahr geworden.
Unsere Welt steht Kopf.... Schlafmangel und der Geruch frisch gewaschener Bett- und Handtücher prägen den Alltag. Die Nächte verbringe ich in Habachtstellung auf dem Sofa: bei jedem Quietsch und Fiep sind Caatje und ich zur Stelle. Es ist nie irgendwas los, den Lütten geht es super, aber wir beide üben halt noch das "Mutterdasein". Derzeit helikoptern wir noch.....
Caatje verschlingt 4 volle "High-Energy-Mahlzeiten" am Tag und hat trotzdem direkt nach der Geburt wieder ihre Traumfigur, worum ich sie etwas beneide. Allein bei der Zubereitung der Energiebomben mit Ei und Leinöl und und und werden bei mir die Hosen enger. Ännchen und der Codybär fragen auch ständig, warum Caatje so viel fressen darf, wenn sie doch mehr oder weniger den ganzen Tag nur in dieser ominösen Kiste herumliegt, aus der die noch gediegeneren Geräusche ertönen. 
Wenn ich allerdings die Welpen beim Säugen beobachte, dann möchte ich nicht mit Caatje tauschen: der Milchtritt hat die Stärke des Antritts eines Profifussballers beim Elfmeter, und so einige der Buttermöhrchen scheinen zu wissen, dass gerade Wacken-Zeit ist. Sie versuchen sich an Headbanging an der Zitze und scheinen dabei zu vergessen, dass diese kein Gummiband ist..... Es schmerzt beim Zuschauen. Doch Caatje ist die Ruhe selbst.  Ich eröffne das "Nail-Design-Studio am Buttermoor" und versuche mich in Maniküre. Die wirklich irre spitzen Krallen der Lütten werden nach einer Woche etwas eingekürzt, was erstaunlich gut gelingt. Caatjes Gesäuge wird mit Melkfett und Calendula gepflegt und auf Verletzungen untersucht. Alles in Ordnung trotz der unsanften Behandlung durch ihre Zöglinge.
Meine Waschmaschine murmelt, als ich sie zum xten Mal jeden Tag  befülle, etwas von "sie müsse mal in ihren Arbeitsvertrag schauen" und "das wäre so nicht vereinbart gewesen", aber ich kann sie von der guten Sache überzeugen und nun wäscht sie....und wäscht....und wäscht....und wäscht. Ich danke Petrus, dass er einen klasse  Sommer an die Ostsee zaubert, denn bei Wind und Sonne ist alles im Nu immer wieder trocken. Ich trage gefühlt den ganzen Tag Wäschekörbe von A nach B....
Und die Buttermöhrchen? Die wachsen und gedeihen im Schlaf. Sie haben in ihren ersten 7 Lebenstagen alle ein Gewicht erreicht, das an 800 gr kratzt oder sogar schon darüber liegt. Es gibt keine allzu großen Unterschiede in den Gewichten: ein sehr schön ausgeglichener Wurf. Unglaublich, wie sich die Lütten entwickeln! Ich könnte den ganzen Tag bei Caatje in der Wurfkiste hocken und ihnen zusehen. Die drei Blondbären zeigen jeder immer mehr tolles Pigment. Die ehemals rosafarbenen Pfötchen, Nasen, Lefzen und Augen werden zusehends schwarz. Als würde des Nachts jemand mit dem Edding nachhelfen. Die Natur ist ein Wunder.....
Ich freue mich irre auf die nächsten Wochen mit den Buttermöhrchen......


❤️ Impressionen aus der Welpenkiste in der 1. Lebenswoche ❤️

❤️  A-SIDI ❤️

Mein Herzensname..... von Beginn an war mir klar: sollte ein blonder Rüde in unserem A-Wurf sein, würde er Erbe des Namens meines Opilie Sidan werden. Der Alphabetisierung der Würfe entsprechend, war ein A hinzuzufügen. Nun gibt es drei blonde Rüden, und ich musste eine Wahl treffen. Mr. BBB (Big Blue Button, sein bisheriger "Arbeitstitel", weil er als Träger des blauen Halsbandes der Gewichtssieger  im Wurf ist bisher 😉) hat das Erbe angetreten. So lebt ein bisschen von meinem Käpt’n Blondbär weiter......
Sidi hat sein Geburtsgewicht von 560 gr bis heute, am 04.08., auf 710 gr hochgeschraubt.

❤️ ASMUS ❤️
Asmus kam als vorletzter Welpe um 5.45 h am 30.07.2022 mit einem Geburtsgewicht von genau 500 gr zur Welt. Heute, am 04.08., hat die Waage bereits 680 gr angezeigt.  

❤️ ANEKE ❤️
Prinzessin Rosa, die nun den offiziellen Namen ANEKE trägt, ist bereits vergeben.
Aneke ist die Zweitgeborene und hatte bei der Geburt 490 gr. Heute sind es schon 660 gr, aber bei jungen Damen spricht man ja lieber nicht übers Gewicht....  ;-)

❤️ ARVED ❤️
Arved hat um 1.40 h das Licht der Welt erblickt, soweit man das von einem Hundewelpen, der ja mit noch geschlossenen Augen geboren wird, sagen kann. Arved wiegt aktuell 660 gr und damit 150 gr mehr als bei seiner Geburt.

❤️ ALMA ❤️
Auch die kleine Alma, die Erstgeborene des Wurfes, hat bereits ein neues Zuhause.
Alma war mit 440 gr  die Leichteste bei der Geburt, wiegt aber heute bereits 650 gr und kann daher locker mit ihren Geschwistern mithalten.

❤️ ASKER ❤️
Asker ist um 6.10 h geboren und damit das letztgeborene Buttermöhrchen. Er hat von 490 gr binnen 5 Tagen auf  640 gr zugelegt.

❤️ ARJEN ❤️
Der erste Junge im Wurf war Arjen. Er wurde um 1.05 h geboren mit 520 gr. Heute zeigte die Waage stolze 690 gr!

❤️ ARY ❤️
Ary war bei der Geburt mit 460 gr der leichteste der Rüden. Aber da er futtert wie ein Scheunendrescher, hält er heute mit 650 gr locker mit seinen Geschwistern mit. 

❤️ 02.08.2022 - wichtiger Besuch!
Heute war Wurfbesichtigung. Die zuständige Zuchtwartin der HZD hat Caatje, die Buttermöhrchen und die Aufzuchtbedingungen begutachtet und uns bescheinigt, dass alles einwandfrei ist und die Hunde in einem vorzüglichen Pflege- und Gesundheitszustand sind. Die Lütten sind prima entwickelt, agil, munter und in allen Belangen (Rute, Fellzeichnung, Nabel, Pigmentierung, Markenausprägung etc.) korrekt. 
Heute waren auch die offiziellen Namen für die Buttermöhrchen zu benennen, damit die Ahnentafeln ausgefertigt werden können. Es gibt daher nun erste Einzelbilder mit den Namen der acht kleinen Racker.

❤️ 30.07.2022 - 0.07 Uhr bis 6.10 
Caatje bringt im Verlaufe der Nacht des 63. auf den 64. Trächtigkeitstag acht quietschlebendige Welpen zur Welt: sechs Rüden, von denen je drei blond und schwarzmarken sind, und zwei schwarzmarkene Hündinnen. Die Geburtsgewichte liegen zwischen 440 gr und 560 gr, was eine sehr schöne ausgeglichene Gewichtsverteilung ist.
In den nächsten Tagen werden die Buttermöhrchen hier einzeln vorgestellt. Aber zunächst müssen wir uns alle nach der aufregenden Geburtsnacht erst ein wenig zusammenraufen.